Alle Beiträge von Johanna_Graupner

Lange Nacht der Wissenschaften 2024

Auch dieses Jahr hat die TU Dresden zur Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni wieder ihre Türen für Interessierte geöffnet. Gemeinsam haben die verschiedenen Fakultäten ein tollen Programm für Schülerinnen und Schüler zusammengestellt- das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Im Görges-Bau konnte man dieses Jahr unseren Roboter Marl°E und seine Marienkäfer kennenlernen.
Das Highlight dieses Jahr war für unsere jungen Gäste vorgesehen: jeder konnte einmal mit hinter unsere Spielplatte gehen und von dort aus einen oder mehrere Marienkäfer starten.
Außerdem konnte man einige Funktionen unseres Roboters einmal selbst ausprobieren und ihn mit Pflanzen füttern oder den Revolver drehen lassen. Damit die Vielzahl der diesjährigen Aktoren für alle einmal deutlich wurde, gab es eine besondere „Strategie“, die unser Roboter fuhr. In tanzenden Bewegungen führ er zur Musik des singenden Lichtbogens vom Nachbar-Exponat über den Tisch und bewegte Ärmchen, Greifer und Revolver.

Wir bedanken uns bei allen, die bei uns vorbei geschaut haben und freuen uns darauf, auch nächstes Jahr wieder mit interessanten Robotern begeistern zu dürfen.

Foto von Matthias Popp © Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“

Saisonabschlussgrillen 2024

 

 

Auch in diesem Jahr hat die TURAG ihr traditionelles Abschlussgrillen veranstaltet. Dies ist sowohl eine Belohnung für unsere Roboterbauer, als auch die Möglichkeit uns persönlich bei unseren Unterstützern zu bedanken. Nach ausführlichen Labortouren und regem fachlichen Austausch konnten sich alle bei zum Glück gutem Wetter und leckerem Essen besser kennenlernen.

Wir haben uns über das zahlreiche Erscheinen von Unterstützern und Alumni gefreut und hoffen auf eine erfolgreiche Eurobot 2025 Saison!

„Farming Mars“- Swiss Eurobot

Vom 26.-28. Mai fand der Swiss Eurobot in Yverdon-les-Bains statt. Da wir unsere Fehler, die beim deutschen Eurobot aufgetreten sind, beseitigen konnten und das System nochmal ausreichend testen konnten, sind wir mit viel Zuversicht losgefahren. Unser Pech haben wir jedoch in die Schweiz mitgenommen. Bereits auf der Fahrt ist uns aufgefallen, dass wir unsere Eigenbarke vergessen haben. Diese haben wir früher für unsere Ultraschallsysteme verwendet, brauchen sie jedoch immer noch, um die Größenrichtlinien unseres Roboters einzuhalten. Zum Glück ließ sich das Problem recht gut beheben: ein simples Ersatzteil wurde konstruiert und die Veranstalter in der Schweiz wurden angefragt, ob sie möglicherweise über Nacht einen 3D Druck anwerfen können.

Am Samstag sind wir bereits recht früh zum Veranstaltungsort gefahren und haben unseren Arbeitsplatz eingerichtet. Anschließend wurde sich mit den anderen Teams über die Umsetzung der Aufgaben ausgetauscht und der Veranstaltungsort erkundet.

Als wir unseren Roboter vor der Homologation, in der geprüft wird, ob unser Roboter dem Regelwerk entspricht, angeschaltet haben, ist Unglück Nummer zwei passiert. Die Metallkette von unserem Startstift ist in die Öffnung auf dem Roboter gerutscht und lag auf dem offenliegenden Mainboard. Beim anschalten des Roboters kam es dadurch zu einem Kurzschluss, welchen ein Großteil unserer Elektronik leider nicht überlebt hat. Dadurch wurde der Samstag leider nicht damit verbracht, unseren Roboter fahren zu lassen, sondern damit Kabel umzulöten.

Am Abend waren wir jedoch wieder startbereit! Die meisten Probleme konnten behoben werden. Lediglich der Motortreiber unseres Revolvers konnte nicht repariert werden, wodurch wir nur noch Pflanzen schieben und die Solarzellen drehen konnten.
Obwohl wir so eingeschränkt waren, konnten wir trotzdem gut und zuversichtlich Punkte erzielen und haben bis zu 94 Punkte in einer Runde erreicht (vgl.: 150 Punkte ist ein sehr gutes Ergebnis).

Als schließlich die Finalrunden erreicht waren, haben wir es sogar geschafft, uns ins Mittelfeld durchzukämpfen. Im Finale selbst kam es jedoch schließlich zu Unglück Nummer drei. Unsere Marienkäfer wurden mit Wackelaugen ausgestattet. Eines dieser Augen ist im Finale plötzlich auf das eine Rad gefallen, wodurch einer unserer Schwarmroboter nicht seinen Weg gefahren ist, sondern abgelenkt wurde und in den anderen Marienkäfern gelandet ist. Damit hat für uns leider der Wettbewerb geendet und wir haben mit einem 6. Platz abgeschlossen.

Auch wenn wir damit nicht die erhoffte Platzierung erreicht haben, sind wir sehr stolz darüber, wie gut wir mit den aufgetretenen Problemen umgegangen sind. Wir konnten sehr viel dazulernen und sind als Team enger zusammengewachsen. Mit den neu dazugewonnenen Erfahrungen sind wir zuversichtlich, das die kommende Saison unter dem Motto „The Show Must Go On“ gut meistern werden.

Farming Mars- Unser Bot „Marl°E“

Mitte September hat für uns eine neue spannende Saison unter dem Motto „Farming Mars“ begonnen. Damit die TURAG-Astronauten bei ihrer Ankunft auf dem kahlen Planeten gut versorgt sind, hat unser Roboter die wichtige Aufgabe bekommen, diesen zu bepflanzen und eine gute Lebensgrundlage zu schaffen.

Dafür sollen kleine Plastikpflanzen in Übertöpfe platziert und anschließend in „Gewächshäusern“ abgestellt werden.  Die Pflanzen sollen natürlich auch wachsen und Früchte tragen. Dafür sollen kleine Schwarmroboter getarnt als Marienkäfer diese „bestäuben“. Eine genaue Erklärung der Regeln findet ihr jedoch unter unserem letzten Beitrag.

Nach vielen Wochen der Ideenfindung und -diskussion, langen Prototyping-Nächten und natürlich viel Koffein ist schließlich unser Bot „Marl°E“ entstanden:

Dieser sammelt über zwei individuelle Greifer die Pflanzen ein und fährt sie über einen Fahrstuhl in unseren Revolver. Darin können insgesamt 16 Pflanzen gespeichert werden. Zusätzlich ermöglicht uns dieser das Sortieren der zwei Pflanzenarten. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Kamm, über den wir die Töpfe mittels Elektromagneten aufsammeln und festhalten können. Da die Gewächshäuser beziehungsweise „Planter“ hinter dem Rand des Spielfeldes liegen, kann dieser Kamm angehoben und über den Rand gefahren werden. Die Töpfe inklusive Pflanzen werden anschließend darin fallen gelassen. Dabei müssen wir jedoch aufpassen – umgekippte Pflanzen können nicht wachsen und bringen deshalb keine Punkte.
Zusätzlich wird es bei uns noch vier Marienkäfer gleicher Bauart geben. Die Aufgabe der Schwarmroboter ist es, zu den Gewächshäusern zu fahren und jeweils eine Pflanze zu berühren. Dafür setzen sie sich aus einem Fahrwerk und zwei Ärmchen zur Flächenerweiterung zusammen.

Die Prototypen und das digitale Modell sagen, dass unsere Idee so funktioniert- im realen kann es jedoch ganz anders aussehen. Wir sind deshalb schon sehr gespannt, wie sich unser Bot und unsere Schwarmroboter im Frühjahr zusammengebaut und verkabelt verhalten werden!

EB24 – „Farming Mars“

 Die TURAG fliegt zum Mars! Mit der Veröffentlichung der Eurobot Beta-Spielregeln beginnt für uns die neue Saison unter dem Motto „Farming Mars“. Unsere Roboter werden die Oberfläche des roten Planeten auf die Ankunft der Menschen vorbereiten. Dafür sollen sie Pflanzen eintopfen, transportieren, sortieren und in sichere Gewächshäuser stellen.

Mehr Details zum Wettbewerb folgen mit der Veröffentlichung des finalen Regelwerks.

Sommeruni mit der TURAG

Vom 10. bis 14. Juli fand die Sommeruni an der TU Dresden statt. Dort können Schüler Einblicke in das universitäre Leben sammeln, indem sie an Instituts- und Laborführungen teilnehmen und sich mit Berufstätigen und Studenten austauschen. Dafür hat die TURAG am 13. Juli einen Lötworkshop angeboten, bei dem sich 12 interessierte Schüler einen Musikspieler bauen konnten.

Nach einem kurzen Vorstellung der TURAG und der mobilen Robotik ging es direkt ans Basteln.  Mit Hilfe einer Anleitung, des Schaltplans und engagierter TURAG Mitglieder haben die Schüler angefangen zu löten. Bereits zur Mittagszeit konnten wir das erste fertige Ergebnis aus der Ecke hören.

Nachdem alle ihr Projekt erfolgreich beendet hatten, gab es eine kurze Führung durch das Labor der TURAG.

Wir hoffen, im nächsten Semester einige Schüler an unserer Fakultät wiederzufinden und ihre Begeisterung für die Elektrotechnik geweckt zu haben.